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Zucker – was beeinflusst er?

Zucker

Zucker – was beeinflusst er?

Von Kindheit an hört man immer wieder, dass man nicht so viel Zucker essen soll, denn das ist schlecht für die Zähne und man kann dadurch Karies bekommen. Doch Zucker sorgt nicht nur für Karies, sondern richtet noch viel mehr bei unserem Körper an. Es gibt auch viele Alternativen, aber ist eine gesunde, sinnvolle dabei?

Generell macht Zucker einfach schlapp, müde und lustlos, auch wenn es im ersten Moment gar nicht so scheint, denn man verspürt einen Push an Energie. Zucker liefert schnelle Energie, weil er sofort ins Blut übergeht, weshalb auch viele während einer Prüfung etwas naschen, um nochmal einen Push an Energie zu bekommen. Die Nervosität sinkt, die Konzentrationsfähigkeit steigt, weshalb man sich nach der Einnahme von Zucker einfach nur gut fühlt.

 

Warum ist das so?

Das ist eigentlich ziemlich einfach: Wenn der Zucker nach wenigen Minuten im Blut angekommen ist, löst er eine große Produktion von Insulin aus. Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, welches die Aufgabe hat, den gewonnenen Zucker wieder aus dem Blut zu entnehmen und an sämtliche Körperzellen und Orange zu verteilen, sodass diese daraus Energie gewinnen können.

Das klingt bisher noch gar nicht schlecht, jedoch bei regelmäßiger erhöhter Einnahme von Zucker, entsteht ein chronisch erhöhter Insulinspiegel, der im ersten Moment entzündungshemmend wirkt.

Eine Hyperinsulinämie im Körper führt jedoch zu einem Insulinmangel im Gehirn, weshalb dann eine Vergesslichkeit auftreten kann und das schließlich sogar zu Alzheimer führen kann.´

Jedoch hat es auch Vorteile, denn Insulin aktiviert die Herstellung eines Stoffes, wodurch dann „Serotonin“ im Gehirn entsteht. Menschen mit einem Serotoninmangel leiden oftmals an Depressionen oder Angstzuständen, weshalb das„Glückshormon Serotonin“ dabei oftmals helfen kann und die Umstände mildert, da es eine Gelassenheit oder euphorische Anwandlung auslösen kann. Wer kennt es nicht, wenn wir traurig sind, dann greifen wir schneller zu einem Stück Schokolade oder Eis, sodass wir nach kurzer Zeit das Gefühl haben, dass es uns besser geht.

 

Was macht der Zucker mit der Haut?

Zucker führt zu Falten. Durch Zucker entstehen Entzündungen, die dann Enzyme produzieren, die wiederum Kollagen und Elastin abbauen. Die Haut verliert somit an Festigkeit und wird schlaff und faltig. Gleichzeitig heftet sich der verdaute Zucker an das Kollagen der Haut, sodass die Hautzellen geschwächt werden und anfälliger für Sonnenschäden und Umwelteinflüsse sind.

Zucker kann auch zu Akne führen, denn dadurch steigt der Blutzuckerspiegel an und ein erhöhter Insulinspiegel entsteht. Der Insulinanstieg sorgt für eine erhöhte Talgproduktion und beschleunigt entzündliche Prozesse, sodass oft Akne, Unreinheiten oder sogar hormonelle Veränderungen entstehen.

Auch Altersflecken oder ein übermäßiger Haarwuchs kann sich durch eine Insulinresistenz entwickeln.

 

Ist jeder Zucker schlecht?

Nein, denn Zucker in Form von Früchten oder Honig ist gut verträglich und auch gesund, denn neben dem Zucker sind noch andere wichtige Nährstoffe enthalten und Früchte bringen sozusagen das „Gegengift“ gleich mit.

Jedoch stark verarbeiteter Zucker, also der typische Haushaltszucker wie Weißzucker und Rohrzucker, denn dieser bringt keine weiteren Nährstoffe mit sich mit.

Bei stärkehaltigen Lebensmitteln sollte man auch Acht geben, denn diese werden im Körper zu Zucker. Diese Lebensmittel schmecken meist gar nicht süß, zum Beispiel Getreide wie Weizen, Dinkel und Roggen oder stärkehaltiges Gemüse wie Kartoffeln, Erbsen, Linsen und Bohnen. Deshalb sollte man darauf achten, dass man diese nur in Maßen isst.

 

Gibt es Alternativen?

Ja, es gibt Alternativen wie zum Beispiel Süßstoffe, welche ein synthetisch erzeugter Zucker sind oder pflanzlich, der teilweise noch viel ungesünder ist, jedoch nicht alle.

 

Stevia

Stevia ist ein Süßstoff, welcher viel süßer als der eigentliche Zucker ist, weshalb er ein guter pflanzlicher Zuckerersatz ist. Auch der Blutzuckerspiegel und die Bauchspeicheldrüse bleiben verschont von ihm. Jedoch ist Stevia durch seine Süße und seine Konsistenz anders anzuwenden als normaler Zucker, was beim Backen schwieriger anzuwenden ist, da die Dosierung anders ist. Am besten kann man Stevia zum Süßen der Getränke anwenden.

 

Xylit

Xylit ist ein pflanzlicher Zuckerersatz, der aus den Resten von Maiskolben oder aus Birkenholz gewonnen wird, weshalb er recht gesund ist. Xylit entsteht selbst auch im menschlichen Körper, jedoch in geringen Mengen bis zu 15 Gramm, sodass es sich um keinen körperfremden Stoff handelt. An größere Mengen kann sich der Körper langsam gewöhnen, jedoch werden 0,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht gut vertragen. Xylit hat auch einen positiven Einfluss auf die Zahngesundheit, denn er hemmt Karien, Zahnbelege und Zahnfleischprobleme. Generell hebt Xylit den Insulinspiegel noch den Blutzuckerspiegel merklich an, weshalb es eine gute Alternative zum Zucker ist.

 

Ahornsirup

Der Ahornsirup ist im Gegensetz zu Stevia und Xylit ein flüssiger Ersatz von Zucker, welches die Handhabung kompliziert. Gerade bei Desserts, Shakes, Marmeladen und auch in einigen Kuchenarten lässt sich der Ahornsirup sehr gut verwenden, jedoch schmeckt er Kaffee oder Torten nicht all zu gut.

Der Ahornsirup beeinflusst den Blutzuckerspiegel, jedoch nicht annährend so negativ wie herkömmlicher Haushaltszucker. Weiterhin hat der Ahornsirup keinen hohen Gehalt an Fructose wie zum Beispiel Agavendicksaft , somit bringt er auch keine ungünstigen Eigenschaften des Fruchtzuckers mit.

 

Man sollte immer darauf achten, dass man Zucker nur in kleinen Mengen und nicht regelmäßig isst. Generell ist Zucker in vielen Lebensmitteln enthalten, in denen man das nicht mal erwartet, somit verhilft ein kleiner Blick auf die Inhaltstoffe auf der Verpackung.



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