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Extensions Guide

Extensions

Extensions Guide

Viele Frauen wünschen sich volle oder auch lange Haare, doch nicht bei jeder Frau ist das möglich, da es genbedingt ist. Für dieses Problem gibt es aber eine Lösung: Extensions. Hier gibt es viele verschiedene Methoden, die alle ihre Vor- und Nachtteile haben, welche wir nun aufklären.

 

Haarverdichtung oder Haarverlängerung?

Bei der Haarverdichtung werden die Haare nur verdichtet, sodass eine volle und voluminöse Haarpracht entsteht. Meistens ist diese Variante günstiger, da weniger extensions benötigt werden.

Bei der Haarverlängerung werden die Haare nicht nur voller, sondern auch länger. Hierbei braucht man deutlich mehr Extensions, denn die die Haare sollen auch im unteren Teil schön voll sein.

 

Haarunterschiede:

Es gibt natürlich auch Unterschiede beim Haar, denn je nach Herkunft spielt die Haardichte eine wichtige Rolle.

Asiatisches bzw. chinesisches Haar ist das günstigste, jedoch auch das aufwendigste in der Herstellung. Das Haar ist von der Struktur ganz anders als das europäische Haar aufgebaut, weshalb es vorher in einem aufwendigen chemischen Prozess abgeschält sprich ausgedünnt werden muss. Danach wird es gebleicht und in verschiedenen Farbnuancen gefärbt.

Indisches Haar muss nicht chemisch verändert werden, da es von der Haarstruktur ähnlich wie das europäische Haar ist. Jedoch muss es auch wieder gebleicht und gefärbt werden und durch diesen Prozess kann das Haar beschädigt werden, weshalb es oftmals mit einer Silikonschicht behandelt wird, doch diese wäscht sich mit der Zeit heraus.

Europäisches Haar ist am seltensten und am teuersten, denn wer mag schon sein langes, kraftvolles und gesundes Haar abschneiden für Extensions? Es ist auch sehr schwer passende Töne zu finden, denn gerade Blondtöne sind schwer zu finden und müssen meistens auch noch nach gebleicht werden, wobei hier wieder die Schuppenschicht zerstört werden kann und die Haarqualität nicht mehr zu 100% gegeben ist.

 

Extensionsvarianten:

Clip In: Wohl die einfachste Methode, jedoch auch keine dauerhafte Methode, da die Clip-in-Extensions einfach in die Haare mit einem speziellen Clip befestigt werden. Die Nachtteile sind hierbei, dass man die Clips nicht sehr gut verstecken kann und somit kann man auch nur wenige Frisuren machen. Jedoch ist das die günstigste Methode, da die Extensions nicht von einem Friseur reingesetzt werden, sondern man selber kann diese reinsetzen. Zusätzlich halten sie bei der richtigen Pflege auch sehr lang. Ein großer Vorteil bei dieser Methode ist, dass sie die Haare nicht schädigen wie die dauerhaften Methoden.

 

Tape: Die Befestigung erfolgt hierbei durch ein Tape (Klebestreifen oder auch Kleber), der über und unter dem Haar (Sandwichmethode) zusammengeklebt wird. Diese Methode sorgt für starken Halt und ist gleichzeitig sehr harmlos zum Haar. Auch das Entfernen ist sehr problemlos. Das Klebeband muss alle 6-10 Wochen erneuert werden. Gleichzeitig ist die Variante auch preisgünstig und auch nicht sehr zeitaufwendig.

 

Weave: Auch diese Methode ist sehr schonend zum Haar, denn die Extensions werden eingeflochten oder eingenäht, weshalb hier keine Hitze oder kein Kleber verwendet wird. Generell ist die Methode auch nicht sehr zeitaufwendig und auch günstiger als andere Methoden, während sie auch 2-3 Monate getragen werden kann.

 

Microring: Diese Methode ist auch haarschonend, da hier die Einarbeitung ohne Hitze und ohne Kleber funktioniert. Denn die Extensions werden um eine Eigenhaarsträhne mit einem Microring befestigt. Mit einer speziellen Nadel zieht man das Eigenhaar durch den Ring, sobald der Ring an der richtigen Stelle ist, wird eine Extensionssträhne unter den Ring geschoben und mit der Einarbeitungszange wird es fest zusammengedrückt. Diese Methode erfordert etwas Geduld, da es eine sehr zeitaufwendige und mühselige Arbeit ist. Ein Nachtteil ist, dass die Microringe etwas gewöhnungsbedürftig sind, denn gerade am Anfang sind sie unbequem und stören. Jedoch ist die Haltbarkeit ein großer Vorteil, denn es hält ungefähr 3-4 Monate im Haar.

 

Bonding: Bei der Bondingmethode werden die Extensions mit Wärme an der Eigenhaarsträhne befestigt, wo man den Kleber der Extensions mit einer Wärmezange erhitzt, sodass er sich um die Strähne formen lässt. Der Nachteil bei dieser Methode ist, dass es das Eigenhaar beschädigen kann, jedoch hält diese Methode auch mehrere Monate.

 

Ultraschall (Keratinbondings): Die Ultraschallmethode ist die beliebteste, da die Haare nicht beschädigt werden und somit ist es die haarschonendste Methode. Hier wird eine Extensionssträhne mit einem Keratinplättchen (Bonding) am Ende an die zu verlängernde Strähne gelegt. Dann wird der Modellierstab, der Ultraschallwellen aussendet, an die zu verbindende Stelle gelegt und durch die Ultraschallwellen findet eine Molekülveränderung statt, sodass sich die Konsistenz des Keratinblättchens ändert und am Haar fest wird. Die Vorteile sind die haarschonende Anwendung, man kann jede Frisur damit machen, denn die verbundene Stelle ist nahezu unsichtbar. Zusätzlich hat man einen sehr hohen Tragekomfort, weshalb auch die Tragedauer bis zu 6 Monaten anhalten kann. Jedoch sind die Nachteile, dass es sehr zeitaufwendig und teuer ist.

 

Pflege der Extensions:

Hierfür gibt es auch spezielle Produkte, da die Extensions nicht auf die natürliche Art und Weise mit Fetten und Nährstoffen versorgt werden.

Es gibt natürlich Unterschiede zwischen Clip-In-Extensions und festen Extensions, jedoch sollten Extensions niemals über dem Kopf gewaschen werden. Die Haare müssen auch immer trockengeföhnt werden und man sollte niemals mit nassen Haaren schlafen gehen.



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