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Dinge, die man vor einem Besuch im Solarium wissen sollte

Solarium

Dinge, die man vor einem Besuch im Solarium wissen sollte

Viele erhoffen sich eine schöne, natürliche Bräune durch den Besuch im Solarium. Jedoch reicht ein Besuch nicht aus, Risiken sind damit verbunden und auch nicht jedes Sonnenstudio ist gleich gut. Vielen ist auch nicht bewusst, dass man selbst einen Sonnenbrand im Solarium erleiden kann. Es gibt viele Dinge, denen man sich bewusst sein sollte und die man beachten sollte, welche wir in diesem Blogbeitrag aufklären.

Wie funktioniert ein Solarium?

Das Sonnenlicht wird mit unterschiedlichen Geräten nachgeahmt. Die Liegeflächen und der Deckel sind mit UV-Lichtquellen bestückt und bestrahlen somit den ganzen Körper. Spezielle Lampen, hauptsächlich rohrförmige UV-Leuchtstofflampen, erzeugen die UVA und UVB Strahlen. Die Strahlung wird durch Reflektoren und Filtern sowie Acrylglasscheiben beeinflusst.

Worauf sollte man achten?

Wichtig ist es, dass einem bewusst ist, dass die UV-Strahlung im Sonnenstudio mindestens genauso schädlich wie die der Sonne ist. Deshalb ist es wichtig, dass die Augen mit einer extra Schutzbrille geschützt werden. UV-Licht schädigt das Augenlicht sehr stark, sodass es zu einer Bindehautentzündung kommen kann. Lediglich die Augen im Solarium zu schließen, reicht hier einfach nicht aus, weshalb man eine Schutzbrille tragen sollte, die die Augen vor den schädlichen UV-Strahlen schützt.

Des weiteren sollte man auch wissen, dass einige Medikamente die Lichtempfindlichkeit der Haut deutlich erhöhen und es somit zu einem Sonnenbrand im Solarium kommen kann. Bevor man also ein Sonnenstudio besucht, sollte man sich vorher über seine Medikamente informieren und bei seinem Arzt nachfragen.

Wichtig ist es auch, seinen Hauttypen zu kennen. Wer sehr helle Haut hat, Sommersprossen und generell schnell einen Sonnenbrand abbekommt, sollte gerade im Solarium sehr vorsichtig sein. Im Sonnenstudio kann man seinen Hauttypen bestimmen lassen und gemeinsam besprechen, welche Ziele man hat und wie man diese auf eine risikofreie Weise erreichen kann. 

Hauttyp 1: Sehr helle Haut, blondes/rotes Haar, Sommersprossen und blaue Augen. Wird kaum bis gar nicht braun. Achtung: größte Sonnenbrandgefahr! Man sollte auf den Besuch im Solarium verzichten.

Hauttyp 2: Helle Haut, helle Augenfarbe, ein paar Sommersprossen und wird langsam braun. Vorsicht: hier besteht auch eine große Sonnenbrandgefahr!

Hauttyp 3: Leicht gebräunte Haut, dunkelblondes/braunes Haar und dunklere Augenfarbe. Mäßige Sonnenbrandgefahr.

Hauttyp 4: Getönte Haut, wird schnell braun, dunkles Haar und dunkle Augenfarbe (südländischer Typ).

Hauttyp 5: Dunkle Haut, wird schnell braun, dunkles bis schwarzes Haar und dunkle Augenfarbe (asiatischer Typ).

Hauttyp 6: Sehr dunkle Haut, schwarzes Haar und dunkle Augenfarbe (negroider Typ).

 

Schminke, Parfüm und Schmuck sollten vorher entfernt werden, denn es kann dadurch zu unangenehmen Hautreizungen bis zu allergischen Reaktionen kommen. Besonders Schmuck hinterlässt unschöne Abdrücke und kann gleichzeitig auch heiß werden.

Tattoos oder empfindliche Hautstellen sollten mit einem Sonnenschutzmittel geschützt werden. Bei frischen Tattoos sollte man für eine längere Zeit (ungefähr 8 Wochen) kein Sonnenstudio besuchen, denn ein Tattoo ist eine offene Wunde und hat keinerlei körpereigenen UV-Schutz mehr. Es können Verbrennungen entstehen, die Farbe verblasst und es können teilweise durch das Bleichen der Farbe krebserregende Substanzen entstehen.

Auf das Saunieren vor dem Sonnenstudio sollte man strikt verzichten, denn beim Saunieren wird die oberste Hautschicht abgestoßen, sodass die Haut dünner und empfindlicher ist. Hierbei steigt das Risiko für einen Sonnenbrand enorm!

Genauso wichtig ist es auch, dass man ein zertifiziertes Sonnenstudio besucht, welches ein BfS-Siegel (Bundesamt für Strahlenschutz) besitzt. Sonnenstudios mit Selbstbedienung durch Münzautomaten sollte man meiden, denn hier kann nicht ausreichend auf die Hygiene der Sonnenbänke geachtet werden. In einem guten Sonnenstudio wird nach jeder Benutzung einer Sonnenbank, diese gründlich gereinigt und desinfiziert. In einem Selbstbedienungsstudio fehlt das Personal, welches das machen könnte und gleichzeitig kann nicht für eine ordnungsgemäße Funktionstüchtigkeit der Sonnenbänke gesorgt werden. 

Gleichzeitig sollte man selber nochmal die Sonnenbank desinfizieren, sodass man wirklich sicher stellen kann, dass die Sonnenbank auch sehr sauber ist.

Nach einer EU-Richtlinie dürfen neue Geräte eine Intensität von 0,3 W/m2 nicht überschreiten, weshalb man nur entsprechend gekennzeichnete Geräte benutzen sollte. Im Zweifel kann man bei dem Personal nachfragen.

Nach jedem Solariumbesuch sollte man seine Haut richtig pflegen und mit genügend Feuchtigkeit versorgen, ansonsten könnte die Haut austrocknen. Am besten verwendet man hier eine After-Sun-Lotion, da diese extra reichhaltig ist.

Ein bis zwei Besuche pro Woche sind völlig ausreichend, um die Bräune zu erhalten. Natürlich sollte man auch darauf achten, dass wenn man nochmal zusätzlich in der richtigen Sonne Sonnenbaden geht, dann weniger ins Solarium zu gehen, da zu viel UV-Strahlen der Haut schaden. Dermatologen halten mehr als 50 Sonnenbäder im Jahr für die Haut stark schädlich, wobei die Sonnenbäder von Urlaub und Strandtagen bei diesem Richtwert bereits eingerechnet sind.

Generell sollte einem bewusste sein, dass die UV-Strahlen eines Solarium sehr schädlich sind und zu Hautkrebs führen können, weshalb eine gute Beratung sehr wichtig ist und man darauf achten sollte, dass man wenig und kurz die Sonnenbank benutzt. Es gibt auch viele andere Möglichkeiten, wie man sich bräunen kann, die ihr in unserem anderen Blogbeitrag zum Thema Bräunungsmöglichkeiten findet.



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